Noch ’ne Ex und sonst fast nix

877. Tatort: Die Wahrheit stirbt zuletzt (Sallfeld & Keppler/MDR)

„Die Wahrheit stirbt zuerst“ war wieder mal ein Beispiel dafür, daß drei Autoren einer Geschichte zu viel sind.

Mit der BKA-Ermittlerin, von Katja Riemann nicht schlecht gespielt, Keppler eine weitere Ex in den privaten Lebenslauf zu schreiben, fand ich wenig originell. Hätte sie nicht einfach nur eine ehemalige Kollegin sein können? Die Reibereien zwischen BKA und den „Sympathieträgern“ wurden auch schon raffinierter in Szene gesetzt. So war auch die Auflösung keine große Überraschung keine große Überraschung mehr.
Die Darstellung der verwaisten Mutter war sehr eindimensional; man hätte der guten Schauspielerin Anne Ratte-Polle mehr Raum für differenziertes Spiel geben können, anstatt Kepplers Privatleben erneut so auszubreiten.

Einzig die Bilder waren recht ansprechend. (3/10)

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