Ausgetrieben

890. Tatort: Ausgetrieben (Batic & Leitmayr/BR)

(Bild: hager moss film/Bernd Schuller)

(Bild: hager moss film/Bernd Schuller)

Leichte und besinnliche Kost vor dem Fest der Liebe bescherte der BR seinen Zuschauern mit „Allmächtig“ nicht. Im Gegenteil: jegliche vorweihnachtliche Stimmung wurde ausgetrieben, was nicht nur am gezeigten Hochsommer lag.
Die Autoren Gerlinde Wolf Harald Göckeritz und Edward Berger sowie Regisseur Jochen Freydank gaben sich gar nicht erst die Mühe, den vom Internet ins quotenträchtige Unterschichtenfernsehen strebenden Menschenvorführer Albert A. Anast (Alexander Schubert) auch nur einen Hauch sympathisch zu zeigen. Übel wurde er zugerichtet, nachdem er von seinen Produzenten einige Tage vermisst worden war. Da entlud sich wohl eine Menge MWut auf Reality-Formate. Ein bisschen vielschichtiger hätte man den selbsternannten Entertainer und die, die das produzieren und senden, schon charakterisieren können. Aber vielleicht glaubte man, ansonsten den Exorzismus nicht überzeugend zeigen zu können. Fundamentalistische Gläubige gibt es sicher auch hierzulande unter den Katholiken. Aber trotzdem war das zu dick aufgetragen.
Wenigstens waren die Kommissare wieder in guter Form. (6/10)

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Weitere Meinungen: Wie war der Tatort

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2 Gedanken zu “Ausgetrieben

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