Feiertagsstöckchen

Bereits letztes Jahr, zu Weihnachten, warf mir Frau Donnerhall ein Stöckchen zu; jetzt endlich komme ich dazu es aufzufangen.

1. Gibt es etwas, das du immer wieder verschenkst? Wenn ja, warum?
Eine Zeit lang verschenkte ich regelmäßig „Dummdeutsch“ von Eckhard Henscheid. Aber irgendwann hatte ich alle zu Beschenkenden durch. Mit Büchern macht man selten etwas falsch, auch wenn sie bei Bewichtelungen im rechtsrrheinischen Köln angeblich nicht so gut ankommen. (Ich bekam eins und war damit sehr zufrieden!)

2. Wie sollte dein Familienwappen aussehen?
Gibt es farbenblinde und kurzsichtige Tiere? Ja, so ein Viech sollte unseren Wappen zieren. Den Hintergrund bildet die Karte der Bundesrepublik zwischen 1945 und 1989. Unsere Familie ist klein, aber breit verstreut.

3. Nach welchen Kriterien suchst du morgens dein Outfit aus?
Ich glaube, hauptsächlich nach Laune. Farblich sollte es stimmig sein, wobei es schon knallen darf.

4. Gibt es einen Trick, um ungebetene Gäste wieder los zu werden?
Bestimmt. Aber als höflicher Gastgeber habe ich mich dessen noch nicht bedient.

5. Beim wem hast du dich zuletzt bedankt und warum?
Ganz bewusst beim Italo-Schwaben aus Kalk für seine Gastfreundschaft. Er wendete keinen Trick an, um uns loszuwerden. Ob aus Höflichkeit oder fehlendem Anlass wird sich noch zeigen.

6. Welche Berufsgruppe sollte mehr Twittern/Bloggen?
Erzieherinnen, Sozialpädagoginnen, Krankenschwestern, etc. Jede Boazn, die irgendwas mit Internet und Medien macht, preist sich mit ihren tollen Ideen an. Wie die mies bezahlte Arbeit in Kindergärten, Heimen und Krankenhäusern aussieht, erfährt man aus erster Hand jedoch kaum.

7. Welche Sache – außer Fotos – hebst du aus reiner Sentimentalität auf?
Als papieraffiner Mensch hob ich bis vor etwa fünf Jahren jeden Schnipsel auf. Dann verlor ich Geduld und Überblick. Inzwischen sind es wirklich nur noch Photos oder symbolische Geschenke.

8. Welchen Geruch assoziierst du mit deiner Kindheit?
Gebratene Pilze! Mein Vater war ein leidenschaftlicher Schwammerlsucher. Wenn der Korbinhalt in der Pfanne schmorte und seinen Geruch in der Wohnung ausbreitete, war das ein Höhepunkt.

9. Mit welchem kleinen/wunderlichen Ritual beendest/beginnst du ein Jahr?
Inzwischen schieße ich ein Bild von den Feuerwerkskörpern am Himmel an dem Ort, wo ich mich beim Jahreswechsel aufhalte und schmeiße es mit den besten Wünschen zum neuen Jahr ins Internet.
Und ich finde, man sollte am letzten Tag des Jahres noch einmal anständig essen.

10.Was soll das Internet 2014 außer Helene Fischer heiß debattieren?
Rosenkohl, Blumenkohl, Grünkohl und Helmutkohl, weil Geschmäcker verschieden sind.

Da die Feiertage schon rum ums Eck sind, lasse ich das Stöckchen hier liegen.

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