Katerstimmung

894. Tatort: Der Eskimo (Steier/HR)

Grappa, Freund von Steier (Bild: HR/Bettina Müller)

Grappa, Freund von Steier (Bild: HR/Bettina Müller)

Einsam wurde es um Frank Steier, nachdem Conny Mey beschloss, lieber Polizeischüler zu unterrichten, als ihm beim Saufen zuzusehen. Einhalt konnten ihm weder der schmierige Seidel, die ihm zur Seite gestellte „Schülerpraktikantin“ Linda Dräger (burschikos: Alwara Höfels) noch seine Ex-Gemahlin gebieten. Es ist auch nicht angenehm, wenn man verkatert einer Mörderin nachrennt, abgehängt wird und dann noch den Fall abgebenm muss.
Es war der Beginn einer komplexen Geschichte um eine 20 Jahre zurückliegende Vergewaltigung, nicht erwiderter Liebe, amerikanische Soldaten, verschlüsselten Codes und Transsexualität. Der Plot war vielleicht ein wenig dick aufgetragen, dessen Auflösung in der Schlussviertelstunde jedoch wirklich sehenswert und schlüssig war. Dennoch blieb am Ende Steier nur noch der Grappa von Luigi.
Unterm Strich fiel dieser Frankfurter Tatort von den vorangegangenen ab; das konnten auch durchwegs gute schauspielerische Leistungen nicht verhindern. Es fehlte der rote Faden, der sich durch die ersten vier Folgen mit Król und Kunzendorf mit starken Geschichten zog. Katerstimmung herrschte wohl auch beim Hessischen Rundfunk. (6,5/10)

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Weitere Meinungen: Les Flâneurs, Tatort Blog, Wie war der Tatort

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