Es gibt keinen günstigen Zeitpunkt

Meine Befürchtung war, dass Hein in Bälde stürzt und sich etwas bricht. Sein Gehen hat sich in den letzten Wochen verschlechtert. Ob es an der Wahrnehmung liegt oder an schwindenden Kräften, weiß ich nicht. Aber seine Stolperer im Treppenhaus bereiteten uns ein wenig Sorge. Sein Tempo verlangsamte sich.

Doch es kam anders.
Am vergangenen Sonntag brach Hein nach einem Spaziergang in der Trambahn zusammen. Die Rettungsdienste, Notarzt und Feuerwehr, waren sehr schnell vor Ort; es gelang ihnen, ihn zu reanimieren.
Seit dem liegt er auf der Intensivstation und ist noch nicht aufgewacht. Was zum Zusammenbruch führte, ist immer noch unklar, was natürlich die Therapie erschwert.
Hein ist in guten Händen, auch wenn Weihnachten Zuhause wesentlich schöner gewesen wäre.

Es gibt keinen günstigen Zeitpunkt, aber am 4. Advent kurz vor Weihnachten im Krankenhaus zu landen, schmeckt sehr bitter.

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