Neujahrsnacht 2016

Unaufgeregt aufgeregt unaufgregt

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Dieser Jahreswechsel versprach, ähnlich langweilig unspektakulär zu verlaufen wie in den vergangenen Jahren zuvor. Daheim, in Ruhe und so.
Mit meinem temporären Mitbewohner verbrachte ich einen trotz der Sorge um seinen Vater, den Hein, einen entspannten Abend, der so weit führte, dass ich mich sogar endgültig mit Willy Astor versöhnte. Wie es dazu kam, ist eine Geschichte, die hier gerade nicht reinpasst; aber vielleicht merke ich sie mir und gebe sie ein andermal zum Besten.

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Ist man so ohne Internet (im #2tHaushalt gibt es so etwas nicht, und ich wollte am letzten Tag des Jahres zwei Texte veröffentlichen, bin aber an zwei scheinbaren Free W-LAN-Stellen gescheitert – Technologiestandort Deutschland!), ist meinereiner überrascht, wenn ein mehreckiges Laufband über den (immerhin schon) Flachbildschirm läuft, dass auf einen Terroralarm in der Stadt hinweist.

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Da das Unterhaltungsprogramm nicht abgebrochen wurde, und „nur“ der Haupt- und der Pasinger Bahnhof geräumt wurden, verhielten wir uns dem Programm angemessen und amüsierten uns prächtig. Die Aufzeichnung wurde zweimal unterbrochen, als ein junger Mann, der den Eindruck erweckte, den Nachtdienst auf dem Account @BR24 zu bestreiten, die undankbare Aufgabe hatte, zusätzlich noch eine „Rundschau“-Sonderausgabe zu moderieren, in der nicht mehr tun konnte, als die Meldung auf dem Laufband in mehr als 140 Zeichen darzustellen. Das ist kein Spott, denn er tat uns leid, weil er einen verdammten Job verrichten musste, warten musste, bis ein „Wichtiger“ ihn ablöste, und sein Name nicht angezeigt wurde.
Dazwischen gab Gerhard Polt bei Willy Astor einen Nazi-Opa.
Kurz danach traten Andreas Bachmann (im Studio), und Oliver Bendixen auf den Plan und erläuterten die diffuse Lage, bevor Joachim Herrmann herrlich derangiert und fast schon sympathisch seine Erkenntnisse darlegte.

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Danach wagten wir uns raus. Dabei entstanden diese Bilder.

Spätestens an dieser Stelle gebührt ein Dank an die Damen und Herren, die den Twitteraccount @PolizeiMuenchen betreuen und pflegen. Sie versuchen den Ernst der Lage zu vermitteln, ohne Panik zu verbreiten, und verbreiten ihre Informationen noch mehrsprachig.
Für mich ist die Polizei Feindbild, und ich bin es für sie.

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